Warum nimmt die Muskelmasse mit dem Alter ab?
Die Muskelmasse beginnt typischerweise ab dem 30. Lebensjahr langsam abzunehmen. Dieser Prozess, bekannt als Sarkopenie, beschleunigt sich jedoch oft zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr.
Ohne gezielte Gegenmaßnahmen wie eine proteinreiche Ernährung und regelmäßiges Krafttraining kann der jährliche Verlust der Muskelmasse etwa 1–2 % betragen. Besonders ab dem 60. Lebensjahr nimmt dieser deutlich zu, was die Mobilität und Lebensqualität stark beeinträchtigen kann.
Mit der richtigen Kombination aus Bewegung und Ernährung lässt sich dieser Abbau jedoch effektiv bremsen oder sogar umkehren!
Die richtige Ernährung gegen Muskelverlust

Folgendes sollten Sie bei Ihrer Ernährung beachten:
Proteinreiche Lebensmittel
Setzen Sie auf magere Proteine wie Hähnchenbrust, Putenfleisch, Lachs, Thunfisch, Eier, Magerquark, Tofu, Linsen und Kichererbsen. Diese eiweißreichen Nahrungsmittel helfen, die Muskulatur aufzubauen und zu erhalten. Beispiel: Gegrilltes Hähnchen mit Linsensalat.
Gesunde Fette
Omega-3-Fettsäuren aus fettreichem Fisch wie Makrele, Lachs oder Sardinen sowie aus Walnüssen, Leinsamen und Chiasamen fördern die Zellgesundheit und wirken entzündungshemmend.
Vitamine und Mineralstoffe
Vitamin D erhalten Sie durch den Verzehr von Lachs, Eigelb und angereicherter Milch. Calciumreiche Nahrungsmittel wie Joghurt, Käse und Mandeln stärken Knochen und Muskeln. Magnesiumreiche Lebensmittel wie Spinat, Bananen und Kürbiskerne sind ebenfalls wichtig.
Komplexe Kohlenhydrate
Vollkornbrot, Naturreis, Haferflocken, Quinoa oder Süßkartoffeln liefern nachhaltige Energie für Training und Alltag.
Hydration nicht vergessen!
Trinken Sie mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag. Ungesüßte Tees oder Wasser mit einer Scheibe Zitrone oder Gurke sorgen für Abwechslung.
Regelmäßige Bewegung für starke Muskeln

Krafttraining
Zwei- bis dreimal pro Woche sollte Krafttraining auf dem Plan stehen, um Muskelmasse zu erhalten. Übungen mit freien Gewichten, Widerstandsbändern oder das eigene Körpergewicht sind ideal.
Ausdauertraining
Mindestens einmal pro Woche moderate Ausdauer-Einheiten wie Radfahren, Schwimmen oder Walking fördern die Herz-Kreislauf-Gesundheit.
Mobilität und Flexibilität
Wöchentliche Yoga- oder Dehnübungen verbessern die Beweglichkeit und beugen Verletzungen vor.
Regelmäßigkeit schlägt Intensität: Es ist wichtiger, konstant aktiv zu bleiben, als extrem intensiv zu trainieren.
Beckenbodentraining – oft unterschätzt, aber essenziell!
Warum ist der Beckenboden wichtig?
Ein starker Beckenboden unterstützt die Organe im Unterleib, schützt vor Inkontinenz und sorgt für eine aufrechte Haltung. Männer profitieren durch eine bessere Blasenkontrolle und mögliche Potenzsteigerung, während Frauen nach Schwangerschaften und in den Wechseljahren ihre Beckenorgane stabilisieren.
Effektives Beckenbodentraining
Für Frauen
Kegel-Training, gezielte Beckenbodenspannung im Alltag oder Technologien wie die PelviPower-Technologie helfen, die Muskulatur effektiv zu stärken.
Für Männer
Regelmäßiges PelviPower Beckenbodentraining unterstützt die Blasenkontrolle und kann die Potenz verbessern.
